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| Zum 100. Geburtstag der Malerin Elisabeth Mühlenweg |
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Das Faksimile eines liebevoll gestalteten Kochbuchs, von Hand geschrieben und mit ganzseitigen Aquarellen geschmückt.
[Stimmen aus dem Feuilleton] | [Angaben zur Künstlerin]
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E L I S A B E T H M Ü H L E N W E G
Kochbuch für Liesel
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Ekkehard Faude
108 S., durchgehend farbig gedruckt, mit 27 ganzseitigen aquarellierten Zeichnungen, fadengeheftet, küchenfest gebunden
Euro 19,90 [D] / 20,45 [A] / Fr 28,90
ISBN 978-3-905707-42-7
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Österreichisch Kochen am Bodensee.
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Das Buch
Das Faksimile eines liebevoll gestalteten Kochbuchs, von Hand geschrieben und mit ganzseitigen Aquarellen geschmückt: Ein Hochzeitsgeschenk von Elisabeth Mühlenweg für ihre Freundin Liesel Blattner.
Mit 46 Rezepten von »Original-Sachertorte« über »Kalte Schnittlauchsoße« und »Grammel-Pogatscherln« bis »Servietten-Knödel« und »Faschingskrapfen«.
Alle Rezepte sind im Anhang leserlich neu gesetzt, mit Begriffserklärung und Register. Dazu ein Bonustrack von 57 zusätzlichen Rezepten jenes Linzer Familien-Kochbuchs, aus dem Elisabeth Mühlenweg einst selbst gelernt hatte.
Das Nachwort beleuchtet historische Hintergründe und die Familiengeschichte im Kriegsjahr 1941.
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Die Künstlerin
Elisabeth Mühlenweg geb. Kopriwa (19101961) wuchs in Linz auf und studierte 193034 Malerei an der Wiener Akademie. Dort lernte sie den gerade aus der Mongolei zurückgekehrten Fritz Mühlenweg kennen. Ab 1935 lebte das Malerehepaar Mühlenweg in Allensbach am Bodensee, mit einer auf sieben Kinder anwachsenden Familie, die bekocht werden wollte. Gebäcke und Torten (Anisbögen! Nusstorte!) blieben einem Strom von Besuchern (Martha, Nelly und Otto Dix, Kurt und Helen Wolff, Tami Oelfken
) in Erinnerung.
Zum Freundeskreis gehörte früh die Konstanzer Kunstgewerblerin Liesel Blattner. Das »Kochbuch für Liesel« schrieb Elisabeth Mühlenweg (1941) in ihrer schönen Handschrift, mit kurz gehaltenen Rezepten, die ihre österreichische Herkunft auch sprachlich zeigen.
Auf 27 ganzseitigen, anmutig aquarellierten Bildern sind Küchenszenen und gelungene Speisen zu sehen und die alte Wahrheit, dass Liebe durch den Magen geht.
In der Nachkriegszeit wurde Elisabeth Mühlenweg vor allem als ausgezeichnete Kinderbuch-Illustratorin bekannt (»Nuni«, schönstes Kinderbuch 1954). In der Bodensee-Region ist sie u. a. durch religiöse Kunst und Porträtbilder in Erinnerung..
Die Beschenkte
Elisabeth (»Liesel«) Blattner (190184) studierte an der Kunstschule in Karlsruhe, arbeitete u.a. in der Majolika-Manufaktur, war Erzieherin in Budapest und München und führte von den Dreißigerjahren an in Konstanz eine »Werkstube«, in der sie Kunstgewerbe und Kunst verkaufte.
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Stimmen aus dem Feuilleton:
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