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Yasmina Rezas Theatererfolge gesammelt in einem schönen Band.
[Stimmen aus dem Feuilleton] | [Angaben zur Autorin]
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Y A S M I N A R E Z A
Stücke II
Drei Mal Leben / Picknick mit Lulu Kreutz /
Ein spanisches Stück / »Der Gott des Gemetzels«
Aus dem Französischen von Eugen Helmlé und C. Bernd Sucher.
Gesamtredaktion: Eugen Helmlé
304 S., geb.
Euro 29,90 [D] / 30,70 [A] / Fr 44,90 ISBN 978-3-905707-32-8
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Beide Bände zusammen Euro 54, [D] / 55,50 [A] / Fr 94, ISBN 978-3-905707-29-8
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Das Buch
Unter den vier hier versammelten Texten ist neben dem fulminanten Erfolgsstück »Der Gott des Gemetzels«, auch der Grundtext zu lesen, den Yasmina Reza derzeit unterm Titel Chicas in eigener Regie verfilmt: »Ein spanisches Stück«. Der fiktive spanische Autor Olmo Panero, in dessen affektive Teufelsküche die fünf Figuren des »Spanischen Stücks« abwechselnd eintauchen, hat Yasmina Reza weiter bearbeitet und daraus weit mehr gemacht als eine bloße Stücke Verfilmung. Ins Kino kommt der Stoff im März 2010. (Weiter zu Stücke I)
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Die Autorin
Yasmina Reza, geboren 1959 in Paris, war erst Schauspielerin, bevor sie Theaterstücke schrieb. Schon für ihr erstes Stück (»Gespräche nach einer Beerdigung«, 1987) wurde sie mit dem Prix Molière (Paris) ausgezeichnet. Seit ihrem Stück »KUNST« ist sie weltweit die meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin.
Ihre künstlerische Vielseitigkeit beweist Yasmina Reza inzwischen auch als Romanautorin und mit Filmen. Zu ihren internationalen Auszeichnungen zählen der WELT-Literaturpreis (Berlin 2005) und der Tony Award (New York 2009, für »Der Gott des Gemetzels«).
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Stimmen aus dem Feuilleton:
Das Buch fürs Zwischendrin. Das keinen festen Ort hat, keinen bestimmten Leser anvisiert. Vier Stücke, ohne dramatische Handlung nichts als das Spiel des Zufalls, von Begegnung und Wiedersehen, gedacht für einen imaginären theatralischen Transitraum. Fremde, wenn wir uns begegnen
Man kommt in eine merkwürdige Beschwingtheit, wenn man diese Texte liest. (
)
Aus Banalitäten des Alltags gestaltet Yasmina Reza ihre Dialoge, alles andere, spürt man, wäre prätentiös und irgendwie entsteht gerade aus diesem Konzept wieder eine angenehme Prätention. Reza schreibt für ihre Schauspieler, der "Mann des Zufalls" war für Jeanne Moreau und Michel Piccoli. Beim Lesen wirken die Texte dem Kino stärker verwandt, jenem Kino, das sich dem Unsagbaren widmet
Fritz Göttler, Lesetipp zum Wochenende, Süddeutsche Zeitung (zum ersten Sammelband)
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