Yasmina Reza LIBELLE VERLAG - YASMINA REZA - STÜCKE I
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Yasmina Rezas Theatererfolge gesammelt in einem schönen Band.
[Stimmen aus dem Feuilleton] | [Angaben zur Autorin]


Yasmina Reza, Gesammelte Stücke

Y A S M I N A   R E Z A
Stücke I
Gespräche nach einer Beerdigung / Reise in den Winter /
Der Mann des Zufalls / »KUNST«

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé und C. Bernd Sucher.
Gesamtredaktion: Eugen Helmlé
248 S., geb.

Euro 29,90 [D] / 30,70 [A] / Fr 44,90
ISBN 978-3-905707-31-1

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Beide Bände zusammen Euro 54,– [D] / 55,50 [A] / Fr 94,– ISBN 978-3-905707-29-8

Das Buch
Unter den vier hier versammelten Texten ist – neben »Kunst«, dem Klassiker um beinahe einstürzende Freundschaften und moderne Kunst – auch jenes oft aufgeführte Stück von der Begegnung eines Autors und seiner Leserin in einem fahrenden Zug zu lesen, zu dem sich Yasmina Reza inspirieren ließ, als sie im nächtlichen Paris den von ihr bewunderten Cioran auf einer seiner Wanderungen durch die Schlaflosigkeit sah: sie folgte ihm einige Zeit, fand aber nicht den Mut, ihn anzusprechen. Im Theater hat sie sich den Wunsch nach einem Gespräch auf eigenwillige Weise erfüllt: »Der Mann des Zufalls«. (Weiter zu Stücke II)

Die Autorin
Yasmina Reza, geboren 1959 in Paris, war erst Schauspielerin, bevor sie Theaterstücke schrieb. Schon für ihr erstes Stück (»Gespräche nach einer Beerdigung«, 1987) wurde sie mit dem Prix Molière (Paris) ausgezeichnet. Seit ihrem Stück »KUNST« ist sie weltweit die meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin.
Ihre künstlerische Vielseitigkeit beweist Yasmina Reza inzwischen auch als Romanautorin und mit Filmen. Zu ihren internationalen Auszeichnungen zählen der WELT-Literaturpreis (Berlin 2005) und der Tony Award (New York 2009, für »Der Gott des Gemetzels«).



Stimmen aus dem Feuilleton:
Das Buch fürs Zwischendrin. Das keinen festen Ort hat, keinen bestimmten Leser anvisiert. Vier Stücke, ohne dramatische Handlung – nichts als das Spiel des Zufalls, von Begegnung und Wiedersehen, gedacht für einen imaginären theatralischen Transitraum. Fremde, wenn wir uns begegnen … Man kommt in eine merkwürdige Beschwingtheit, wenn man diese Texte liest. (…)
Aus Banalitäten des Alltags gestaltet Yasmina Reza ihre Dialoge, alles andere, spürt man, wäre prätentiös – und irgendwie entsteht gerade aus diesem Konzept wieder eine angenehme Prätention. Reza schreibt für ihre Schauspieler, der "Mann des Zufalls" war für Jeanne Moreau und Michel Piccoli. Beim Lesen wirken die Texte dem Kino stärker verwandt, jenem Kino, das sich dem Unsagbaren widmet …
Fritz Göttler, Lesetipp zum Wochenende, Süddeutsche Zeitung

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