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...Latest News... und laufende Leuchtfeuer

21. Juli: Zur Überraschung dieses Monats gehört, dass Georges Perec mit seinem »Versuch einen Platz in Paris zu erfasssen« (erstmals übersetzt von Tobias Scheffel) an die Spitze unserer vorbestellten Novitäten stürmt. Oder klettert? Oder sich meditiert?

19. Juli: Noch in dieser Woche geht Werner Otto von Hentigs »Aber das Bild soll Euch bleiben« in Druck: Ein Weihnachtsbrief des Diplomaten und Asienkenners aus dem Jahr 1943 an seine Kinder. Erinnerungsarbeit und Ermutigung zugleich. Mit einem weiterführenden Nachwort von Hartmut von Hentig.

15. Juli: Wir freuen uns über die Nachricht, dass sich Roman Polanski an die Verfilmung von Yasmina Rezas »Der Gott des Gemetzels« macht. Autorin und Regisseur verfassen das Drehbuch gemeinsam. Wir bereiten schon mal die 4. Auflage vor.

30. Juni: Die 2., minimalistisch verbesserte Auflage von Heinrich Staders »Mandanten-Schwarzbuch« kommt aus der Druckerei. Auch die 3. Auflage von »Freies Schreiben – eigene Wege gehen« (Hrsg. Gudrun Spitta) ist lieferbar.

27. Mai: Zum 100. Geburtstag von Elisabeth Mühlenweg erscheint erstmals gedruckt ihr »Kochbuch für Liesel«, das sie 1941 als Hochzeitsgeschenk für eine Freundin von Hand schrieb und mit Aquarellen schmückte. Österreichische Küche am Bodensee.

13. Mai: Wenn Sie unseren 22. Newsletter heute bekommen haben, wissen Sie es bereits: Unsere Vorschau ist gedruckt (hier oben schon herunterzuladen) und geht an Buchhandlungen und buchaffine Medienmenschen.

10. April: In diesem Jahr wird Ilse Helbich 87, wie lebendig sie noch denkt zeigt sie gerade wieder: Im Interview mit Julia Kospach in der Frankfurter Rundschau spricht die Autorin über Heiterkeit und Härte und die eigene Zuwendung hin zum Tod. Ihren überragenden Debütroman »Schwalbenschrift« haben wir soeben in neuer Auflage ausgeliefert.

31. März: Dass der Einführungspreis für Arno Borst «Mönche am Bodensee» nur noch bis Ende März galt, haben wir auch via perlentaucher mitgeteilt. Die von dort herrührende Clickrate hat unsere Website überstatistisch beflügelt.

5. bis 7. März Luzern (Kornschütte) : An der kleinen feinen Buchmesse «Luzern bucht» hatten wir erfreuliche Begegnungen. Die Novitäten der letzten Monate (u. a. mit Texten von Arno Borst, Ulrike Draesner, Christoph Meckel, Verena Rossbacher) wurden von zahlreichen Lesehungrigen nicht nur in der Hand gewogen, sondern sogar gekauft. Überraschend stark war das Interesse für unsere Backlist.

Februar: Wir wissen inzwischen, welche Novitäten wir bis zum Herbst zum Druck schicken. (Nein, weiterhin kein E-Book). Bis die Vorschau fertig ist, behalten wir die kleinen Geheimnisse für uns. Als Leuchtspur immerhin: Ludger Lütkehaus gibt des großen Fritz Mauthners Roman «Der letzte Tod des Gautama Buddha» heraus. Nun haben wir den bekennenden Mühlenweg-Fan Lütkehaus endlich im Programm.

31. Januar: Die DHL (ein deutscher Logistiker, vulgo Post) hat das Paket mit den Frühjahrsprospekten, das ihr nach dem 18. Dezember in einem schwarzen Loch verschwand, wieder gefunden. Nur 4 Wochen zu spät für den Versand. Darin wäre die Ankündigung gestanden von Werner Otto von Hentig «Aber das Bild soll Euch bleiben.» Ein Weihnachtsbrief an seine Kinder aus dem Jahr 1943 und ein Brief von Hartmut von Hentig an den Verleger.

16. Januar: Am Tag der Bekanntgabe des diesjährigen Preisträgers des Peter-Huchel-Preises wird auf SWR2 Musik und Literatur (21 h) Christoph Meckels Erinnerung an den grossen Lyriker vorgestelt: »Hier wird Gold gewaschen«.

13. Januar: »Arno Borst – Mönche am Bodensee« wird zum Thema einer Buchvorstellung, die im »konstanzer bücherschiff« stattfindet. Unsere Neuausgabe hatte einen fulminanten Start im Dezember. Der Countdown in Form eines freundlichen Einführungs-preises läuft bis Ende März.

9. Januar: In der BücherLese auf SR2-KulturRadio (15 Uhr) bespricht Oliver Seppelfricke Christoph Meckels Erinnerung an Peter Huchel, »Hier wird Gold gewaschen«.

4. Januar: Mit Draesners Antworten vermehrt sich der Schatz in dem Kästchen weil sich das Zwitterwesen aus Text und Widertext als geistiges »Stoß-mich-zieh-dich« erweist, schreibt Rolf-Bernhard Essig in der Wiener Zeitung über: Johann Peter Hebel/Ulrike Draesner »Kästchengeschichten«.

3. Januar: Ein Meisterwerk! Manfred Papst in der NZZ am Sonntag über unsere Neuausgabe von Arno Borst, Mönche am Bodensee«.

1. Januar: Eigentlich sollte unsere Frühjahrswerbung auf dem Weg in den Buchhandel sein. Aber seit 18. Dezember ist ein Paket auf dem Weg von der Druckerei in ein schwarzes Loch des Transporters DHL gefallen. Unser Vorschauversand verläuft deshalb unversehens nur digital: Libelle Frühjahr 2010.pdf (100kB)

10. Dezember: Arno Borst »Mönche am Bodensee« kommt aus der Druckerei, 680 Seiten stark, augenfreundlich und großzügig gestaltet. Wie sehnsüchtig das lang vergriffene Meisterwerk erwartet wurde, merken wir an den Vorbestellungen. Die stiegen noch einmal sprunghaft an, als Patrick Bahners in der F.A.Z. das Buch als seine Klassiker-Empfehlung nannte.

3. Dezember: »Die Kalendergeschichten, die Johann Peter Hebels Rheinländischer Hausfreund vor zweihundert Jahren in deutsche Bürgerstuben schickte, sind bis heute prickelnd. Was sich da als bloße Lektüre für Minuten ankündigt, hat es oft in sich. Ulrike Draesner öffnet jetzt dieses Schatzkästlein und fügt ihm neue Reichtümer hinzu«, schreibt die F.A.Z.

1. Dezember: Die schön gestaltete Gesamtausgabe der Theaterstücke von Yasmina Reza wird ausgeliefert. Theater, spannend zu lesen wie ein Roman.

12. November: Buchvernissage am Spielboden Dornbirn, souverän moderiert durch den Herausgeber Jürgen Thaler: Amrei Wittwer, Verena Rossbacher, Andrea Grill und Wolfgang Bleier lasen Texte aus »Pfeile und Bogen« und gaben Einblicke in ihre Schreibpraxis.

14.–18. Oktober: Wir sind jederzeit erreichbar. Aber nur live und eher in Frankfurt am Main. Messehalle 3.1 / A 175. Wir reden da mit wirklichen Besuchern, lesen also keine Mails, bedienen keine Handys. Wirklicher Sonnenschein vor der Halle.

1. Oktober: Auf der Sachbuch-Bestenliste des Monats Oktober steigt »Meine Geschichte« von Arno Borst auf Platz 6 ein.

29. September: Das letzte Buch vor der Messe geht in Druck. «Pfeile und Bogen», herausgegeben von Jürgen Thaler. Neue Texte und begleitende Werkstattberichte von Wolfgang Bleier, Andrea Grill, Verena Roßbacher und Amrei Wittwer. (Eine Anthologie aus Vorarlberg also, aus dieser literarischen Weltgegend kamen jüngst viel gelesene Autoren wie Arno Geiger, Michael Köhlmeier, Robert Schneider …)

16. September, Konstanz, Rosgartenmuseum, 19 Uhr: Im Rahmen der Ausstellung «Sommer 1939» las Ekkehard Faude zusammen mit dem Museums-Chef und Autor Tobias Engelsing im vollbesetzten Saal Texte zum Alltag im NS-Staat von Thea Sternheim, Otto Frei, Wilhelm von Scholz, Johanna Haller u. a.

7. September: Vier Wochen früher als geplant gehen Heinrich Staders «Mandanten-Schwarzbuch» sowie die von Ulrike Draesner ausgewählten «Kästchengeschichten» des Johann Peter Hebel in Druck. Können Sie dann an unserem Messestand in Frankfurt anfassen: Halle 3.1, A 175

24. August: Christoph Meckels «Hier wird Gold gewaschen» wird ausgeliefert. Dass die legendäre Freiburger «Buchhandlung zum Wetzstein» eine limitierte Sonderauflage bestellt hatte, die von Christoph Meckel signiert wird, sei erwähnt.

27. Juli: Arno Borst: «Meine Geschichte» ist ausgeliefert. Der Rückblick des großen Historikers, aus dem Nachlass veröffentlicht, und mit einem erhellenden Nachwort von Gustav Seibt (S. 105–24). Als wir kurz vor Druck waren, kamen die ersten Mitteilungen von gründlichen Lesern («Las gestern die Fahnen von Borsts "Meine Geschichte" - das ist ja ein Juwel!!» mailte uns Johannes Saltzwedel aus der Himmelsrichtung SPIEGEL).

14. Juli: Der 18. Newsletter steht unter dem Motto: Das »Das Fahrrad tötet das Buch«*).
Wer ihn nicht erhalten hat, kann ihn hier noch nachlesen.
*) Diese Befürchtung überkam Léon Bloy am 23. Juni 1894, weshalb er sie auch flugs in sein Tagebuch aufschrieb. Man kann ja, seit Jahrhunderten, nicht oft genug das Buch totsagen. (Léon Bloy, Der undankbare Bettler. Tagebücher des Verfassers 1892–1895. Aus dem Französischen übertragen von P. A. Roesicke. Glock und Lutz, Nürnberg, 1949».

11. Juli: Eine Lektüre-Erinnerung an Fritz Mühlenweg aus aktuellem Anlass von Ludger Lütkehaus in der NZZ: «In geheimer Mission durch die Wüste Gobi».

20. Mai: Unsere frisch gedruckte Vorschau – mit einem Titelbild von Tom Leonhardt – geht ins Land. Wir könnten Ihnen auch ein pdf schicken. Christoph Meckel, Yasmina Reza, Arno Borst, Johann Peter Hebel, Ulrike Draesner u. a.

2. Mai: Post aus Berlin: Überraschend schickt uns Christoph Meckel seine Erinnerung an Peter Huchel (»Hier wird Gold gewaschen«). Es gibt Texte einer Qualität, die man mit anderen unverzüglich teilen will. Wir machen in unserer bereits korrigierten Vorschau 3 Seiten frei und kündigen die Novität an.

23. April: Lokaltermin in in den Räumen der künftigen Gedenkstätte für Fritz Mühlenweg (1898–1961) in Allensbach, der dort einst seine Mongolei-Erfahrungen in die deutsche Literatur brachte. Von Marbach aus wird das Projekt kräftig unterstützt. 2010 wird eröffnet.

1. April: Was bedeutet es eigentlich, dass exakt vor 30 Jahren der bürokratisch abgesegnete Anfang der Verlegerei im Zeichen der Libelle stattfand? Wir grübeln, während wir, wie in jedem Jahr seither, unverwechselbare Novitäten vorbereiten.

12.-15. März: War schön, Sie zu sehen auf der Leipziger Buchmesse in Halle 5. Wir waren aber durchaus not amused, dass uns einer unter unseren Augen das einzige Exemplar von »Drei Mal Mongolei« wegklaute. Da hat ein Mühlenweg-Fan den Autor offenbar nicht verstanden ...

6.-8. März: »Luzern bucht« – auf der individuellen Buchmesse mitten in der Altstadt präsentierten sich rund vierzig Independents: Libelle war dabei.

18. Februar: »Zum Glück gibt es Thomas Wörtche, der – belesen, scharfsichtig, eloquent – sich schon seit Jahren, Jahrzehnten mit Kriminalliteratur als Literatur beschäftigt – nicht nur, aber auch und viel. »Das Mörderische neben dem Leben« vereint erstmals veröffentlichte wie unveröffentlichte Aufsätze, Artikel, Vorträge aus rund fünfzehn Jahren, dazu kommen Texte, die extra für dieses Buch verfasst wurden.« Kirsten Reimers auf satt.org

31. Januar: »Last but not least sei noch auf eines der bedenkenswertesten Bücher der Krimisaison verwiesen. In »Das Mörderische neben dem Leben« (Ein Wegbegleiter durch die Welt der Kriminalliteratur. Libelle, Lengwil. 208 S., 19,90 Euro) hat Thomas Wörtche, Mitglied der KrimiWelt-Jury und Begründer der Metro-Reihe im Unionsverlag, Essays zur Kriminalliteratur veröffentlicht – state of the art.« Tobias Gohlis, WELT

26. Januar: Eric-Emmanuel Schmitts »Der Besucher« wird in der 5. Auflage ausgeliefert.

25. Januar: Christoph Meckel liest in Waldkirch (Georg-Scholz-Haus, 16 Uhr) aus seinem Buch über die Kaschnitz »Wohl denen die gelebt«.

12. Januar: Haben Sie heute unseren Newsletter bekommen? Wenn nicht, sollten Sie uns mailen. Auch von unserer Frühjahrsnovität ist darin die Rede: Arno Borst »Meine Geschichte«. Ein überraschender Text aus dem Nachlass, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gustav Seibt.

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